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| Die Prachtstücke
in Reih und Glied |
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Da stehen sie. Auf Hochglanz geputzt, ob alt oder etwas
neuer, „Pitty“ neben „Wiesel“, „Berlin“ neben „Troll“. 65 Roller
aus Ludwigsfelder Produktion kamen am gestrigen Sonntag in ihre
Heimatstadt zurück. Ob die Fahrer der Roller nun aus
Ludwigsfelde und Umgebung, Berlin oder sogar aus Heidelberg oder
Belgien kamen, alle wollten beim 10. IWL Rollertreffen beweisen,
dass ihr zweirädriger Untersatz der beste und der schönste ist.
Um 9 Uhr begann das Treffen mit einer kurzen Rede von
Bürgermeister Heinrich Scholl und der darauffolgenden von
Ministerpräsident Matthias Platzeck. Beide stellten fest, dass
sie die Gemeinsamkeit, früher einen „Berlin“ gefahren zu haben,
verbindet. So hatten sie, neben Landrat Peer Giesecke, nach
abschließenden Worten das Vergnügung auf einem der vielen
Modelle vom Bahnhof Richtung Rathaus gefahren zu werden.
Anschließend folgte der eigentliche Grund für das Kommen der
knatternden Gefährte. Auf einem Parcours auf dem
Bahnhofsvorplatz sollten die Fahrer ihre Geschicklichkeit im
Umgang mit ihren Rollern beweisen, in dem sie zum Beispiel über
eine Hupe oder ein Spurbrett fahren mussten. Hatten sie die
Aufgabe erfolgreich gemeistert, gab es jeweils 5 Punkte. Bei nur
einem Fehler musste man sich mit 0 Punkten zufrieden geben.
Nachdem die Prüfung am Bahnhof bestanden war, wurden die Fahrer
auf eine Zuverlässigkeitsfahrt durch die Ortsteile von
Ludwigsfelde geschickt, wo sie Fragen und weitere Aufgaben zum
Thema Motorroller und Mechanik lösen mussten. So sollten unter
anderem Zündkerzen in Autoreifen geschmissen werden.
Nach einem Rollerkonvoi durch die Stadt trafen sich alle am
Rathausplatz wieder, um bei der Siegerehrung die Ergebnisse zu
erfahren:
In der Klasse Pitty gewann etwa ein Fahrer mit der
Höchstpunktzahl von 60 Punkten ( Mario Feil aus Esslingen ). In der Klasse „Berlin“ gewann
Maren Werder, die auch noch den Damenpokal mit nach Hause nehmen
konnte. Horst Auchter heimste mit seinen 76 Jahren einen Pokal
als ältester Fahrer ein. Tom Schulze, 17 Jahre jung, dagegen
wurde als jüngster Fahrer und mit dem dritten Platz in der
Kategorie „Roller bis Jahrgang 65“ geehrt. Den Preis für den
schönsten Roller bekam der zugereiste Thomas Walter aus
Schriesheim bei Heidelberg.
Der selbstgebaute „Berlin“- Roller mit Seitenwagen "Steib LS 200"
und der Coca-Cola- Aufschrift
von Thomas Walter überzeugte die Jury, und hatte
somit den langen Weg nicht umsonst angetreten.
Gegen 17 Uhr war das nostalgische Schwärmen aber auch schon
wieder vorbei und alle Roller und ihre Fahrer verabschiedeten
sich mit einer stickenden Rauchwolke. Wem das Spektakel aber
sehr gefallen hat, der muss nicht traurig sein. Denn in 2 Jahren
werden wir „Pitty“, „Berlin“, „Troll“ und „Wiesel“, wieder
sehen. Dann schon zum 11. Rollertreffen.
CT
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Leserbrief von André Schönlebe aus Tharand:
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Ich möchte mich im Namen aller Rollerfreunde aus nah und fern
bei allen Organisatoren und Sponsoren bedanken, die uns
ermöglichten, ein phantastisches Wochenende zu erleben.
Besonderen Dank an Herrn Both und Herrn Blumenthal für alle
Bemühungen von Nennung bis zur Betriebsbesichtigung.
Ich selber habe mir erst seit vorigem Jahr meinen Kindertraum
erfüllt und fahre seitdem bei jeder Gelegenheit mit meiner
vierjährigen Tochter rund um Sachsen.
Ich war von dem herzlichen Willkommen und der durch
-organisierten Veranstaltung sehr beeindruckt und freue mich
bereits jetzt auf auf das Treffen 2006.
Mit rollernden Grüßen
André Schönlebe aus Tharandt
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